Anschrift und Kontakt

Karten für die unten genannten Veranstaltungen gibt es ab sofort an der Theaterkasse im Neuen Rathaus, Niederwall 23, D - 33602 Bielefeld, Tel.: +49 (0)521-51 54 54. Bitte beachten Sie die aktuellen Ankündigungen in der Presse und die Hinweise in den Publikationen des Theaters Bielefeld sowie unter www.theater-bielefeld.de!

SONNTAG, 19. APRIL 2015, 19.30 UHR, STADTTHEATER
FLORIAN SCHROEDER Kabarett „Entscheidet Euch“
Ausgehen oder zuhause bleiben? Bier oder Wein? Mieten oder kaufen? Heiraten oder trennen? Geschüttelt oder gerührt? Jeden Tag treffen wir 100.000 Entscheidungen. Da muss man ja bekloppt werden. Wir leben in der Epoche der Selbstoptimierung. Alles muss perfekt sein, der Job, das Aussehen, der Partner, die Freizeit. Wir googeln, bis der Arzt kommt, weil wir glauben, dass es noch bessere Möglichkeiten geben könnte. Wir wollen das größte Eis, aber bitte zum kleinsten Preis. „Nur wer alle Optionen kennt, kann optimale Entscheidungen treffen“ ist das Mantra unserer Zeit. „Das ist ein Trugschluss“, weiß Schroeder. Florian Schroeder, bekannt als Parodist und Speerspitze der jungen Kabarett-Generation, beweist sich auch in seinem neuen Programm als Meister seines Fachs: Virtuos bewegt er sich zwischen Kabarett und Comedy, zwischen Politik und Philosophie.

SONNTAG, 8. FEBRUAR 2015, 20.00 UHR, STADTTHEATER
HERBERT FEUERSTEIN Lesung „Die neun Leben des Herrn F.“
1. LEBEN:
In Salzburg versucht Herbert Feuerstein aufzuwachsen, wird aber nur 1,65. 2. LEBEN: Er studiert am Mozarteum Musik und erhält dafür Ohrfeigen. 3. LEBEN: Kaffeehausliterat in Wien und Giftzwerg der Musikkritik. 4. LEBEN: Zehn Jahre New York: Hobby-Tischler und Stadtneurotiker. 5. LEBEN: Drei Jahre Buchverlagsleiter in Frankfurt. (Zählt wie dreißig Jahre Buchhalter.) 6. LEBEN: Zwanzig Jahre Macher des Satiremagazins MAD. (Zählt wie zwei Monate FAZ.) 7. DOPPELLEBEN: Radio, Fernsehen, Trallala sowie Theater und Oper für die restlichen fünf Prozent. 8. LEBEN: Zurück zur Musik, wovon sein Klavierspiel aber leider nicht besser wird. 9. LEBEN: Danke, es geht. Aber wie lang noch? Herbert Feuerstein, geboren 1937 in Zell am See (Österreich), ist Journalist, Schauspieler und Entertainer. Für seine Mitgestaltung an der TV-Reihe "Schmidteinander" wurde er 1994 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Er lebt in Brühl und in Berlin.

SONNTAG, 2. MÄRZ 2014, 20.00 UHR, STADTTHEATER
HANNELORE ELSNER Lesung „Im Überschwang - Aus meinem Leben“
Mit viel Wärme, Poesie und zartem Humor erzählt Hannelore Elsner aus ihrem Leben – von den Schätzen einer bayerischen Kindheit, dem Schmerz über den frühen Verlust ihres Bruders und Vaters, dem Glück der ersten Liebe, von ihren Lehrjahren als Schauspielerin und der Freude an einem Beruf, der Achtsamkeit gegenüber dem Leben lehrt. Ein Selbstporträt einer großen Künstlerin und eigen-sinnigen Frau, mal wehmütig, mal heiter, immer wahrhaftig. Und nicht zuletzt ein Lesevergnügen, das uns verführt, die eigenen Räume der Erinnerungen zu durchschreiten.

FREITAG, 10. JANUAR 2014, 20.00 UHR, STADTTHEATER
CHRISTINE WESTERMANN Lesung „Da geht noch was - Mit 65 in die Kurve“
"Das Alter holt dich nicht ein, es kommt dir entgegen." Ebenso neugierig wie zweifelnd und ängstlich sieht die Journalistin, die in diesem Jahr 65 Jahre alt wird, dem kommenden Lebensabschnitt entgegen. In ihrem warmherzigen, mit großer Aufrichtigkeit geschriebenen Buch stellt sie sich, ernst und heiter zugleich, sehr persönliche Fragen. Er kommt nicht mit Getöse, nicht mit einem »Aha« oder »Oh Gott«, jener Moment, in dem einem klar wird, ich werde nicht einfach nur älter. Ich bin alt. Wie es sich anfühlt, wenn die Strecke, die vor einem liegt, kürzer ist als die, die man schon zurückgelegt hat. Welche Wünsche und Sehnsüchte man noch hat. Was Angst macht und was Hoffnung. Woher Mut und Zuversicht kommen. Davon erzählt dieses kluge, sanfte, poetische und humorvolle Buch.

SONNTAG, 14. APRIL 2013, 20.00 UHR, STADTTHEATER
IRIS BERBEN im Gespräch mit Christoph Amend „Ein Jahr - ein Leben“
»Manchmal ist ein Jahr ein ganzes Leben.« Ein Jahr lang lässt uns die Schauspielerin Iris Berben an ihrem Leben teilhaben. Regelmäßig trifft sie sich mit Christoph Amend, Chefredakteur des ZEITmagazins, zu Gesprächen, erzählt aus ihrem Alltag, berichtet von Höhen und Tiefen, von Plänen und Wünschen, von Erfolgen und Niederlagen. Sie gewährt Einblicke in ihre Arbeit, in ihr Leben, ihre Träume. Und berichtet von Begegnungen, die sie geprägt haben, von Erlebnissen, die sie nicht vergessen wird. Zwölf Monate unterwegs mit Iris Berben: Einblicke in Gedanken und Gefühle einer Frau mit großer Gabe zur Unterhaltung und Mut zum politischen Engagement. Auf der Bühne des Theaters Bielefeld setzen Iris Berben und Christoph Abend ihr Gespräch fort.

SONNTAG, 20. MAI 2012, 19.30 UHR, STADTTHEATER
DR. ECKART VON HIRSCHHAUSEN UND HELLMUTH  KARASEK fragen sich "Ist das ein Witz?"
„Kommt ein Literaturkritiker zum Arzt ...“ Hellmuth Karasek und Dr. Eckart von Hirschhausen erzählen leidenschaftlich gerne Witze. Wobei sie sich für die Psychologie hinter der Pointe interessieren: Was macht Witze witzig? Unterscheidet sich der Humor von Frauen und Männern? Warum gilt Witze erzählen als niveaulos? Und warum lacht man über die Niveaulosen am meisten? „Treffen sich zwei Jäger – beide tot.“ Und wenn Karasek und Hirschhausen sich treffen? Dann machen sie sich stark für eine Kultur, die angeblich keine ist. Dabei ist der Witz die kürzeste, präziseste Form von Literatur. Und Lachen ist nicht nur gesund, sondern auch die komplexeste Aufgabe unseres Geistes.

SONNTAG, 1. APRIL 2012, 20.00 UHR, STADTTHEATER
EVA MATTES Lesung „Wir können nicht alle wie Berta sein“
Tatort-Kommissarin, beliebte Theaterschauspielerin, Kultfigur des Neuen Deutschen Films: eine Frau, die zwischen den Rollen zu sich selbst findet. Mit 13 ist sie die deutsche Stimme von Timmy aus der Fernsehserie Lassie. Mit 15 steht sie in Verhoevens Antikriegsfilm o.k. zum ersten Mal vor der Kamera. Mit 16 sorgt ihre Rolle in Wildwechsel für den ersten deutschen Fernsehskandal. Heute deckt sie als Konstanzer Tatort-Kommissarin Klara Blum spektakuläre Fälle im Dreiländereck auf. In ihrer Autobiographie, deren Titel ein Ibsen-Zitat aus der Wildente bildet, erzählt Eva Mattes von Begegnungen mit Rainer Werner Fassbinder, Werner Herzog, Peter Zadek und anderen Größen aus Film und Theater. Ein sehr persönliches, intensives Buch und ein spannender Streifzug durch die deutsche Theater- und Filmgeschichte.
»Die schönste Autobiografie des Herbstes« arte

SONNTAG, 25. MÄRZ 2012, 19.30 UHR, STADTTHEATER
ROGER WILLEMSEN liest "Das müde Glück" - Eine Geschichte von Hiob
Kaum eine Figur des Alten Testaments ragt so groß und feierlich aus der Offenbarung wie Hiob. Kaum eine andere ist so oft interpretiert und in neue Zusammenhänge gebracht worden, und nicht umsonst hat der Name des Unglücklichen seine Spur selbst im alltäglichen Sprechen hinterlassen. Wo von »Hiobsbotschaften« die Rede ist, assoziiert man »schlechte Nachrichten«, und das nicht zu Unrecht, doch was widerfährt Hiob, warum ihm, wie reagiert und wie endet er eigentlich? Roger Willemsen hat den alten Stoff bearbeitet und ihn für Erwachsene, aber ebenso für Kinder ab etwa acht Jahren, so neu erzählt, dass nicht die Frage des Gottesglaubens, sondern der Umgang mit dem Unglück im Zentrum steht. Entscheidend für diese Version der Geschichte ist nicht vor allem der Einbruch der Katastrophe in eine glückliche Welt, sondern der Versuch, diese Katastrophe zu verstehen, zu wenden und sich über das unvermeidliche Unglück zu trösten. Willemsen wird am Klavier kongenial begleitet von Olena Kushpler.

SONNTAG, 18. MÄRZ 2012, 19.30 UHR, STADTTHEATER
ZERUYA SHALEV und MARIA SCHRADER Lesung „Für den Rest des Lebens“
Zeruya Shalev lebt als freie Autorin mit ihrer Familie in Jerusalem. Berühmt wurde sie mit ihren internationalen Bestsellern Liebesleben und Mann und Frau sowie Späte Familie, den Abschluss der Trilogie über die moderne Liebe. Ihre Bücher wurden weltweit in 33 Sprachen übersetzt und verkauften sich allein im deutschsprachigen Raum über 1,5 Millionen Mal. Nun erscheint ihr lange erwarteter neuer Roman Für den Rest des Lebens, der sie wieder begleitet von ihrer engen Freundin, der Schauspielerin Maria Schrader zu wenigen Terminen nach Deutschland führt. Maria Schrader gab mit der Kino-Verfilmung von Liebesleben im Jahr 2007 ihr Regiedebut. Stolz und glücklich begrüßen wir erfolgreichste Autorin Israels und ihre kongeniale "deutsche Stimme" – erstmals zu Gast in Bielefeld!

SONNTAG, 5. FEBRUAR 2012, 19.30 UHR, STADTTHEATER
JOACHIM GAUCK Lesung „Winter im Sommer – Frühling im Herbst“
Eine Schlüsselfigur der jüngsten deutschen Geschichte erinnert sich: Joachim Gauck, engagierter Systemgegner in der friedlichen Revolution der DDR, herausragender Protagonist im Prozess der Wiedervereinigung als erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen und der Präsidentschaftskandidat stellt seine beeindruckende und nachdenkliche Autobiografie vor. Sichern Sie sich schnell Ihre Karten für dieses Ereignis!