Anschrift und Kontakt

Karten für die unten genannten Veranstaltungen gibt es ab sofort an der Kasse des Saarländischen Staatstheaters | Schillerplatz 2 | D – 66111 Saarbrücken | Tel.: +49 (0)681–3 09 24 86 | kasse(at)theater-saarbruecken.de. Bitte beachten Sie die Ankündigungen in der Presse und die aktuellen Hinweise in den Publikationen des Staatstheaters sowie auf www.theater-saarbruecken.de!

SAMSTAG, 7. FEBRUAR 2015, 19.30 UHR, STAATSTHEATER
TIM FISCHER singt Georg Kreisler „Das war gut“
Wie auf eine Schnur fädelt Tim Fischer die wahnwitzig brillanten Chanson-Perlen des "Königs des schwarzen Humors", Georg Kreisler (1922 – 2011), zu einer schillernden Kette. Mit großer Lust und unbändiger Spielfreude erweckt er, am Flügel von seinem kongenialen Pianisten Rüdiger Mühleisen begleitet, die Kreislerschen Figuren zum Leben und kitzelt als eine Art Medium die absurde Komik aus den sprachgewaltigen Texten. "Keiner hält Georg Kreislers kultivierte Boshaftigkeit so schön am Leben. Ein Abend, der strahlt wie ein Diamant!" Kurier Wien „Die inhaltliche und stilsichere Vielfalt findet in Tim Fischer ihren perfekten Interpreten. Er trifft allein mit seinem stimmlichen, minimalistischen und gestischen Variationsreichtum bei jedem der Stücke den Ton – im wörtlichen wie übertragenen Sinn." Jüdische Allgemeine

SONNTAG, 2. NOVEMBER 2014, 18.00 UHR, STAATSTHEATER
TIMO WOPP Kabarett „PASSION“
Passion ist das aktuelle und ständig aktualisierte Solo-Programm von Timo Wopp und steht ganz im Zeichen der Lebenshilfe. Lebenshilfe für sein Publikum. Denn Wopp selbst ist perfekt. Aber zum Glück ist er auch so großzügig, die Geheimnisse seiner Vollkommenheit mit seinen Zuschauern zu teilen. Ein moderner Jesus - mit dem kleinen Unterschied, dass ihm nichts heilig ist – vor allem nicht er selbst. Kein Thema ist ihm zu groß, ob Politik, Wirtschaft, Erziehung oder Religion, Timo Wopp ist Experte für alles, coacht sich 2 Stunden um Kopf und Kragen und illustriert dabei scharfsinnig und komisch, dass der Puls der Zeit oft am Rande des Wahnsinns liegt.

SONNTAG, 28. SEPTEMBER 2014, 18.00 UHR, STAATSTHEATER
CHRISTINE WESTERMANN Lesung „Da geht noch was - Mit 65 in die Kurve“
"Das Alter holt dich nicht ein, es kommt dir entgegen." Ebenso neugierig wie zweifelnd und ängstlich sieht die Journalistin, die in diesem Jahr 65 Jahre alt wird, dem kommenden Lebensabschnitt entgegen. In ihrem warmherzigen, mit großer Aufrichtigkeit geschriebenen Buch stellt sie sich, ernst und heiter zugleich, sehr persönliche Fragen. Er kommt nicht mit Getöse, nicht mit einem »Aha« oder »Oh Gott«, jener Moment, in dem einem klar wird, ich werde nicht einfach nur älter. Ich bin alt. Wie es sich anfühlt, wenn die Strecke, die vor einem liegt, kürzer ist als die, die man schon zurückgelegt hat. Welche Wünsche und Sehnsüchte man noch hat. Was Angst macht und was Hoffnung. Woher Mut und Zuversicht kommen. Davon erzählt dieses kluge, sanfte, poetische und humorvolle Buch.

DONNERSTAG, 10. JULI 2014, 19.30 UHR, STAATSTHEATER
THORSTEN HAVENER Der Körpersprache-Code „Ich weiss was Du denkst“
„Wie hat er das bloß gemacht?“ Diese Frage stellt sich zwangsläufig jeder, der Havener live erlebt. Havener fasziniert, Havener verblüfft, Havener macht fassungslos. Und dem Publikum stehen reihenweise die Münder offen. Dabei schaut er einfach nur genauer hin! Er ist einer der größten Entertainer Deutschlands und passionierter Experte unserer alltäglichen Körpersprache, der das, was er tut, selbst als „Körperlesen“ bezeichnet. Wohin zeigen die Füße? Hat die Augenbraue gezuckt? Und was sagt uns dieses Lächeln? Gewinner sind die Zuschauer, denn sie sind die eigentlichen Stars des Abends. Oder wie ist es möglich, dass eine Zuschauerin aus einem Kartenblatt umgedrehter Polaroids zielsicher das Foto ihres Liebsten auswählt? Und woher weiß ein beliebiger Gast, was Havener unter seinem Hemd trägt? Thorsten Havener liebt sein Publikum, und er liebt das große Spiel – und genau das ist DER KÖRPERSPRACHE-CODE.

SAMSTAG, 21. JUNI 2014, 18.00 UHR, ALTE FEUERWACHE
WOLFGANG UND HELENE BELTRACCHI lesen aus "Selbstportrait" und "Einschluss mit Engeln"
Die Geschichte des Fälschers Wolfgang Beltracchi ist beides: schillernder Lebensbericht eines Freigeistes und Hedonisten, Hippies und Abenteurers und brisantes Enthu?llungsbuch u?ber die Mechanismen des Kunstmarktes. Erstmals sind Wolfgang und Helene Beltracchi nun auf Lesereise und präsentieren ihre viel diskutierten und Aufsehen erregenden Bücher vor einem Live-Publikum. Ein spannender und aufschlussreicher Abend ist zu erwarten. «Es gibt zwei Sorten von Fälschern: diejenigen, die mehr oder weniger talentiert große Meister kopieren, und Wolfgang Beltracchi.» (VANITY FAIR FRANKREICH) «Der Jahrhundertfälscher.» (DER SPIEGEL)

PFINGSTSONNTAG, 8. JUNI 2014, 19.30 UHR, STAATSTHEATER
HAGEN RETHER Kabarett „LIEBE“
Hagen Rether, mit Preisen hochdekorierter Kabarettist am Klavier, tarnt sich als Charmeur. Im Plauderton bringt er böse Wahrheiten unters Volk – genau beobachtet und ohne Rücksicht auf Glaubenssätze oder politische Korrektheit. Sein bis zu dreistündiges, ständig mutierendes Programm infiziert das Publikum mit gleich zwei gefährlichen Viren: der Unzufriedenheit mit einfachen Erklärungen und der Erkenntnis, dass nicht nur „die da oben“, sondern wir alle die Protagonisten dieses Spiels sind. nach dreijähriger Pause ist er endlich zurück: Hagen Rether kommt zum fünften Mal nach Saarbrücken!

KARFREITAG, 18. APRIL 2014, 19.30 UHR, ALTE FEUERWACHE
HANNA SCHYGULLA liest aus "Wach auf und träume"
In der ihr eigenen einfachen, aber immer poetischen Sprache, schwankend zwischen Brecht’scher Raffinesse und Warhols Unverblümtheit, ist Hanna Schygulla in ihrer Autobiographie ganz sie selbst. Klug, aber nie eitel, führt sie die Leser an diecStationen ihres ereignisreichen Lebens zwischen ihren drei Heimatländern Deutschland, Polen und Frankreich, trifft berühmte Weggefährten und erzählt von der Kunst, der Liebe und dem Kino, sowie von den Zufällen des Lebens und der langen Pflege ihrer alten Eltern, immer berührend, aber ohne Pathos, fast genauso wie der Schriftsteller Georg Stefan Troller sie als junge Frau beschrieb: „Sie ist einerseits flutend weiblich, sanft und andererseits abgehoben über den Dingen stehend. Sie ist ein Narziss ohne Eitelkeit, eine Schauspielerin ohne Verstellung, ehrgeizig ohne Plan, schicksalsgläubig ohne Fatalismus.“

SONNTAG, 30. MÄRZ 2014, 19.30 UHR, STAATSTHEATER
ROGER WILLEMSEN liest "Das hohe Haus - ein Jahr im Parlament"
Ein Jahr lang sitzt Roger Willemsen im Deutschen Bundestag – nicht als Abgeordneter, sondern als ganz normaler Zuhörer auf der Besuchertribüne im Berliner Reichstag. Es ist ein Versuch, wie er noch nicht unternommen wurde: Das gesamte Jahr 2013 verfolgt er in jeder einzelnen Sitzungswoche, kein Thema ist ihm zu abgelegen, keine Stunde zu spät. Er spricht nicht mit Politikern oder Journalisten, sondern macht sich sein Bild aus eigener Anschauung und 50000 Seiten Parlamentsprotokoll. Als leidenschaftlicher Zeitgenosse und »mündiger Bürger« mit offenem Blick erlebt er nicht nur die großen Debatten, sondern auch Situationen, die nicht von Kameras erfasst wurden und jedem Klischee widersprechen: effektive Arbeit, geheime Tränen und echte Dramen. Der Bundestag, das Herz unserer Demokratie, funktioniert – aber anders als gedacht. »Man denkt, alle Welt schaut auf dieses Haus. Und dann findet man so viel Unbeobachtetes.« Roger Willemsen.

MITTWOCH, 22. JANUAR 2014, 19.30 UHR, ALTE FEUERWACHE
EIN ABEND MIT PETER WECK Lesung und Gespräch
Schonungslos ehrlich und berührend, charmant und pointenreich blickt der Ausnahmekünstler – Schauspieler, Regisseur, Intendant und Talententdecker – zurück auf ein erfolgreiches Leben: berichtet von Kindheit, Krieg und früher Karriere, erzählt Berührendes und Anekdotenreiches aus seinem Werdegang und fängt spannende Vorgänge hinter den Musical-Kulissen ein.
In Doppelfunktion als Regisseur und Darsteller prägte er die deutsche Fernsehgeschichte, mit zauberhaften Stoffen wie "Ich heirate eine Familie" gewann er die Herzen der Zuschauer und ließ die Einschalt-Quoten nach oben schnellen. Mit seinem unvergleichlich lapidaren Humor und sensiblem Understatement schildert er Kollegen, Familie und Freunde und erinnert sich an einzigartige Momente aus Film und Theater.

SAMSTAG, 26. OKTOBER 2013, 19.30 UHR, ALTE FEUERWACHE
FLORIAN SCHROEDER Kabarett „Offen für alles - und nicht ganz dicht“
Diese Show wird Ihr Leben verändern: Wenn Du unter 39 Jahren alt bist, wirst Du Dich und Deine Altersgenossen am Ende des Abends wirklich verstanden haben. Wenn Sie über 39 sind, werden Sie endlich begreifen, warum Ihre Kinder, Ihre Neffen, Nichten, Halbschwestern, Halbbrüder und den Rest Ihrer Patchwork-Bagage so ist wie sind sie sind. "Offen für alles und nicht ganz dicht" - ein Abend im Zeichen der Völkerverständigung zwischen den Generationen. Nach dem großen Erfolg im Frühjahr 2012 gastiert Florian Schroeder nun mit seinem neuen Programm in der Alten Feuerwache!

DONNERSTAG, 13. JUNI 2013, 19.30 UHR, ALTE SCHMELZ ST. INGBERT
DÜSSELDORFER KOM(M)ÖDCHEN Kabarett "FREAKS. Eine Abrechnung"
Eigentlich könnte die Sammy-Boehme-Show scharfe Fernsehsatire zur besten Sendezeit sein, wäre da nicht Sammy Boehme. Der Star der Sendung ist zwar beliebt, allerdings intellektuell eher sparsam ausgestattet. Bei ihm weiß die eine Gehirnhälfte oft nicht, was die andere denkt, und wenn es schlecht läuft, frönt Sammy seiner großen Leidenschaft: Er beginnt zu improvisieren. Keine leichte Aufgabe für das Autorenteam im Hintergrund, den äußerst kapriziösen Star in der Spur zu halten und in mühsamer Kleinarbeit die Sammy-Boehme-Show zu dem zu machen, was sie sein sollte: Scharfe Fernsehsatire zur besten Sendezeit.
Es ist ja ausgerechnet das altehrwürdige Düsseldorfer Kom(m)ödchen, das zurzeit wie kein zweites Ensemblekabarett für junge, frische, zeitgemäße Satire steht. Zwar denkt man immer noch an Lore Lorentz, Harald Schmidt, Thomas Freitag und Jochen Busse, wenn man den Namen Kom(m)ödchen hört, aber immer häufiger auch an Christian Ehring, Maike Kühl und Heiko Seidel, das erfolgsverwöhnte Trio, das dem Haus in den letzten fünf Jahren mit „Couch. Ein Heimatabend“ und „Sushi. Ein Requiem“ zu einer neuen Blütezeit verhalf und nun in gleicher Besetzung mit dem neuen Programm an den Start geht.

MITTWOCH, 29. MAI 2013, 19.30 UHR, ALTE SCHMELZ ST. INGBERT
KONRAD BEIKIRCHER Kabarett "Das Beste aus 35 Jahren"
35 Jahre später stehe ich immer noch auf der Bühne und das möchte ich mit Ihnen feiern: mit einem Programm, für das ich das Beste aus diesen 35 Jahren zusammengetragen habe. Ich habe in meinen Radiosendungen gesucht, in Unveröffentlichtem, in Klassikern wie meinen rheinischen Wortprogrammen, ich habe in meinem Liederarchiv nachgehorcht, mir alte und aktuelle CDs reingezogen und in meinen Erinnerungen gekramt, um einen Abend zusammenstellen zu können, der von den Wurzeln bis heute reicht und Ihnen Vergnügen machen soll. So freue ich mich jetzt schon und wirklich unbändig darauf, Ihnen von damals und heute vorzusingen und zu erzählen und mit Ihnen lachen und lächeln zu können. Also: die Instrumente sind gestimmt, die Stimme sitzt, die Pointen frisch frisiert! Viel Spaß beim Jubiläumsabend! Konrad Beikircher – willkommen in St. Ingbert!

OSTERMONTAG, 1. APRIL 2013, 19.30 UHR, ALTE FEUERWACHE
SEBASTIAN KRÄMER Kabarett „Tüpfelhyänen oder: Die Entmachtung des Üblichen“
So müssen Protestsongs sein: Scharfsinnig, witzig, tiefgründig, schmissig. Und so versponnen, dass erst nach einer Weile deutlich wird, wogegen sich der Protest eigentlich richtet: nämlich alle Erscheinungsformen von Phantasielosigkeit und Fremdbestimmung. Freiheit ist nichts für zwischendurch und die Feierabende.
Wo es Kabarettisten bei launigen Bestandsaufnahmen, bei Beschwerden zur Stabilisierung ihres Anstoßes, bewenden lassen, macht Sebastian Krämer Vorschläge: Kinos von außen und Flohmärkte nur noch bei Regen zu besuchen, sich in Fragen des Lebensstils ein Beispiel an den Tüpfelhyänen zu nehmen und in Fragen der Haltung an halbautomatischen Schallplattenspielern. Dr. Eckart von Hirschhausen sagt: „Sebastian Kramer ist ein Hochgenuss. In einer Riege mit Morgenstern, Ringelnatz und Kreisler. Glücklich das Land, das Talente schon zu Lebzeiten erkennt.“ Zum ersten Mal gastiert Sebastian Kraemer nun endlich in Saarbrücken!

FREITAG, 25. JANUAR 2013, 19.30 UHR, ALTE FEUERWACHE
EIN ABEND FÜR BERND EICHINGER Hannelore Elsner liest und erzählt
Am 24. Januar 2011 erlag Bernd Eichinger in Los Angeles einem Herzinfarkt. Zwei Jahre nach seinem plötzlichen Tod erinnern die große Schauspielerin Hannelore Elsner und der Filmregisseur Carlos Gerstenhauer im Gespräch mit Felix Mauser an den Grenzgänger ihrer Zunft, lassen seinen Leben und die erlebten Geschichten mit ihm Revue passieren. Hannlore Elser liest aus ihrer sehr persönlichen Autobiografie "Im Überschwang" das Kapitel über ihre Beziehung mit Bernd Eichinger. Im Anschluss zeigt Carlos Gerstenhauer seinen großen Dokumentarfim "Der Bernd" mit den Berichten und Kommentaren unzähliger Weggefährten Eichingers. Ein hochkarätig besetzer, großer Abend! In Zusammenarbeit mit dem Filmfestival Max-Ophüls-Preis.

DONNERSTAG, 20. DEZEMBER 2012, 19.30 UHR, ALTE FEUERWACHE
GEORGETTE DEE und TERRY TRUCK Konzert „Schöne Lieder“
Georgette Dee & Terry Truck kommen mit ihrem aktuellen Programm! Der Titel lässt keinen Zweifel daran, was die Diseuse und ihr kongenialer Lieblingspianist Terry Truck an diesem Abend zu Gehör bringen werden: "Schöne Lieder" – sehnsuchtsvoll dahin geschmachtete Balladen, wunderbare Chansons, neues Liedgut und alte Songperlen aus dem Schatzkästchen vergangener Jahre. Georgette Dee trifft mit ihren Liedern und ihrer Stimme immer genau dahin, wo die Ränder verschwimmen, wo Lust und Verzweiflung zugleich wohnen und es Herzenswärme, spielerische Phantasie und Pragmatismus zugleich braucht, um das Leben zu bestehen. „Deutschlands größte lebende Diseuse“ (Die Zeit) in Bestform – ein Konzerthighlight für Genießer, ein musikalisches Fest schon vier Tage vor Heiligabend – erstmals in Saarbrücken!

SONNTAG, 23. SEPTEMBER 2012, 19.30 UHR, STAATSTHEATER
RICHARD ROGLER Kabarett „Stimmung“
Wer hat eigentlich jemals behauptet, wir Deutschen hätten schlechte Laune?
Das Gegenteil ist der Fall. An jeder Ecke wird täglich ein Stimmungslokal eröffnet.
Auf jedem Dorfplatz steht ein Stimmungszelt. In den Unterhaltungsarsenalen der Fernsehanstalten lagern Sendungen, die in der Lage sind, jeden Einwohner pro Kopf hundert Mal um den Verstand zu bringen. Und wehe, es tanzt einer aus der Reihe, möglicherweise noch, in dem er sein Gehirn einschaltet – da herrscht aber ganz schnell mal Bombenstimmung. Ist das politische Personal bei seinen Gipfeltreffen deshalb so gut gelaunt, weil es ihm wieder mal gelungen ist, durch gezielte Desinformation das Wahlvolk vom Nachdenken abzuhalten? Da sollten wir zurück lachen!

MITTWOCH, 2. MAI 2012, 19.30 UHR, STAATSTHEATER
DIETER HILDEBRANDT Kabarett „Ich kann doch auch nichts dafür“
"Die Geschichte der Weltwirtschaft hat bewiesen, dass auf nichts so Verlass ist, wie auf den Sieg des Freien Marktes - über die Vernunft." Als Dieter Hildebrandt in den 1980ern zu dieser Erkenntnis kam, konnte er nicht wissen, dass dieses Zitat nahezu programmatisch sein würde. "Ich kann doch auch nichts dafür" heißt folgerichtig sein neues Programm. Darin klärt er sein Publikum in der ihm eigenen Art über die zulänglich bekannten Unzulänglichkeiten des Politikbetriebs auf. Dass aber die Entklugung auch den ganz normalen Alltag immer stärker einholt, zeigen seine Erlebnisse auf Flughäfen und Bahnhöfen. "Man kann Zeit schinden, vertreiben, totschlagen, aber auch foltern", so urteilte er einmal über die heutigen Massenmedien. Auf diesen Abend trifft das mit Sicherheit nicht zu! Wie schön, dass Dieter Hildebrandt nach dem Gastspiel 2008 zurück nach Saarbrücken kommt!

SAMSTAG, 28. APRIL 2012, 19.30 UHR, BÜRGERHAUS DUDWEILER
PATRICIA KAAS liest und erzählt „Mademoiselle singt den Blues - Mein Leben“
Patricia Kaas erzählt bewegend von ihrem kometenhaften Aufstieg von der lothringischen Bergarbeitertochter zur international erfolgreichsten französischen Sängerin unserer Zeit. Ihre volle, dunkle Stimme erregt Aufsehen, wenn sie als Kind in Bierzelten singt. Die ehrgeizige, deutsche Mutter meldet sie bei Gesangswettbewerben an. Mit 13 Jahren tritt die Kaas bereits regelmäßig in einem Saarbrücker Nachtclub auf, wo sie entdeckt wird. Damit beginnt eine internationale Karriere mit vielen goldenen Alben und Welttourneen. Doch der Ruhm hat auch Schattenseiten: Das ständige Herumreisen lässt keine feste Partnerschaft zu, und die Liebe der Fans wird zum Albtraum, als ein Stalker bis in ihre Wohnung vordringt. Offen erzählt sie, welche Nöte, Selbstzweifel und Schicksalsschläge ihr glamouröses Leben überschatten, aber auch von dem Halt, den ihr Freunde wie Alain Delon, Jeremy Irons und ihre Familie geben.

FREITAG, 23. MÄRZ 2012, 19.30 UHR, BASILIKA St. JOHANN
ZERUYA SHALEV und MARIA SCHRADER Lesung „Für den Rest des Lebens“
Zeruya Shalev lebt als freie Autorin mit ihrer Familie in Jerusalem. Berühmt wurde sie mit ihren internationalen Bestsellern Liebesleben und Mann und Frau sowie Späte Familie, den Abschluss der Trilogie über die moderne Liebe. Ihre Bücher wurden weltweit in 33 Sprachen übersetzt und verkauften sich allein im deutschsprachigen Raum über 1,5 Millionen Mal. Nun erscheint ihr lange erwarteter neuer Roman Für den Rest des Lebens, der sie wieder begleitet von ihrer engen Freundin, der Schauspielerin Maria Schrader zu wenigen Terminen nach Deutschland führt. Maria Schrader gab mit der Kino-Verfilmung von Liebesleben im Jahr 2007 ihr Regiedebut. Stolz und glücklich begrüßen wir erfolgreichste Autorin Israels und ihre kongeniale "deutsche Stimme" – erstmals zu Gast in Saarbrücken!

DONNERSTAG, 9. FEBRUAR 2012, 19.30 UHR, STAATSTHEATER
WALTER SITTLER spielt Erich Kästner „Vom Kleinmaleins des Seins“
Dort wo die erfolgreiche Produktion "Als ich ein kleiner Junge war endet, beginnt der zweite Teil der Geschichte: Walter Sittler erzählt im Ensemble mit den sechs Musikern unter der Leitung Libor Simas die Lebensgeschichte Erich Kästners weiter. gemeinsam begeben sich die sieben Protagonisten auf einen Streifzug durch das Leben eines Moralisten, portraitieren einen "konsequenten deutschen Poeten" (Hermen Kesten) - in Gedichten, Briefen und Kurzgeschichten. Der große Schauspieler Walter Sittler wieder in einer großartigen Titelrolle. Nach dem großen Erfolg mit dem "kleinen Jungen" ist nun die grandiose Fortsetzung in Saarbrücken zu sehen!

MITTWOCH, 9. NOVEMBER 2011, 20.00 UHR, ALTE FEUERWACHE
HANS NEUENFELS liest und erzählt „Das Bastardbuch“
Hans Neuenfels ist einer der profiliertesten deutschen Opernregisseure, dessen Inszenierungen, zuletzt „Lohengrin” in Bayreuth, stets für heftige Kontroversen sorgen. Im „Bastardbuch” zieht er die vorläufige Bilanz seines Lebens und seines Schaffens als Theater- und Opernregisseur, als Schriftsteller, Dramatiker und Filmemacher. Seine Karriere begann 1964 am Theater am Naschmarkt in Wien. Als maßgeblicher Begründer des Regietheaters ist er dem Anspruch der gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzung auf der Bühne bis heute treu geblieben. Als kreativer Künstler war er zudem stets ein Grenzgänger. In Paris war er Assistent des Malers Max Ernst, und Schreiben war neben dem Inszenieren für ihn von jeher ein Kernbedürfnis. Das „Bastardbuch” ist ein sprachgewaltiges, scharfsichtiges Werk, das ein persönliches Bild mit dem einer ganzen Generation verbindet.

MITTWOCH, 28. SEPTEMBER 2011, 19.30 UHR, ALTE FEUERWACHE
ROGER WILLEMSEN legt auf "My favourite things"
In seinem Programm "My favourite things" versammelt Roger Willemsen einige seiner Lieblingstitel des Jazz, begleitet sie mit seinen charkateristischen Erklärungen. Diese sind nie akademisch, sie betrachten die Musik nicht als einen Bereich nur für Eingeweihte und sie sind voraussätzungslos zugänglich. Denn Willemsen geht es nicht um eine historische oder oder musikwissenschaftliche Analyse, vielmehr bereitet er die Musik erzählerisch, anekdotisch, sinnlich auf und stößt dabei auch auf musikalische Preziosen, die abseits der Klassiker der Jazz-Geschichte liegen. Ein hochunterhaltsamer Abend ist garantiert!

FREITAG, 24. JUNI 2011, 19.30 UHR, STAATSTHEATER
IRIS BERBEN Lesung „Frauen bewegen die Welt“
Iris Berben erzählt in ihrem Buch von 21 faszinierenden Frauen unserer Zeit, die die Welt verändert haben. Es sind Frauen, die an einem bestimmten Punkt ihres Lebens Stellung bezogen und gesagt haben: So nicht! Frauen, die nicht wegsehen wenn Unrecht geschieht. Frauen, die sich stark machen für andere. Frauen im Kampf gegen Leid, Armut und Ungleichheit. Sie haben viel gewagt - manche von ihnen unter Lebensgefahr - und viel gewonnen. Für uns alle. Wir freuen uns sehr über den Besuch der großen Schauspielerin und Autorin Iris Berben!

MITTWOCH, 22. JUNI 2011, 19.30 UHR, STAATSTHEATER
HAGEN RETHER Kabarett „LIEBE“
Hagen Rether, mit Preisen hochdekorierter Kabarettist am Klavier, tarnt sich als Charmeur. Im Plauderton bringt er böse Wahrheiten unters Volk – genau beobachtet und ohne Rücksicht auf Glaubenssätze oder politische Korrektheit. Sein bis zu dreistündiges, ständig mutierendes Programm infiziert das Publikum mit gleich zwei gefährlichen Viren: der Unzufriedenheit mit einfachen Erklärungen und der Erkenntnis, dass nicht nur „die da oben“, sondern wir alle die Protagonisten dieses Spiels sind. Zum vierten Mal in Folge: Hagen Rether in Saarbrücken!

OSTERMONTAG, 25. APRIL 2011, 19.30 UHR, ALTE FEUERWACHE
HARRY ROWOHLT
Lesung "Harry Rowohlt liest und erzählt"
Es ist ein Vergnügen ihm zuzuhören – ganz besonders in der zweisprachigen Präsentation der ausgewählten Texte. Rowohlts englische, irische, amerikanische Sprachkompetenz ist umwerfend. Das donnert und dröhnt, zwitschert und flüstert, kostet die Lautmalerei beider Sprachen voll aus – und vergisst niemals die Heiterkeit, den Humor, das aufbrausende homerische Gelächter. ... Der Übersetzer-Olymp jedenfalls ist ihm heute schon sicher. Wie schön, dass er nun nach Saarbrücken kommt, willkommen Harry Rowohlt!

FREITAG, 18. MÄRZ 2011, 19.30 UHR, STAATSTHEATER
VINCE EBERT Kabarett „Freiheit ist alles.“
Seit September ist der großartige Wissenschaftskabarettist Vince Ebert mit seinem neuen Programm „Freiheit ist alles” unterwegs! Auf den Spuren von Freidenkern und Denkfreien. Mit spannenden Erkenntnissen aus Philosophie, Naturwissenschaft und Bunte. Ein Programm für Frei-, Quer-, und Andersdenker. Und Sie haben die Freiheit, sich live davon zu überzeugen. Ob mit freier Platzwahl oder ohne. Ebenfalls ein besonderes Debut in Saarbrücken!

FREITAG, 17. FEBRUAR 2012, 19.30 UHR, ALTE FEUERWACHE
FLORIAN SCHROEDER Kabarett „Du willst es doch auch!“
Hier erfahren Sie, warum Ihre Kinder nicht auf die Straße gehen, sondern auf Studi VZ und warum sie sich gegenseitig mit dem Handy fotografieren und auf das Leben warten, statt es zu leben. Außerdem erklärt Ihnen Schroeder, wo Sie in Deutschland leben müssen, um zwei Jahre älter zu werden als die Brüder und Schwestern in Mecklenburg-Vorpommern - und ob es vier Jahre werden, wenn Sie zu zweit sind. Mit „Du willst es doch auch!“ sprengt Florian Schroeder erneut die Grenzen zwischen Kabarett und Comedy. Eine atemberaubende Mischung aus beeindruckenden Parodien, politischem Kabarett, brutalstmöglicher Satire und intelligentem Nonsens. Kabarett der jungen Generation: anders, schräger, lustiger. Erstmals gastiert Florian Schroeder nun mit diesem Programm im Saarland!

SONNTAG, 30. JANUAR 2011, 19.30 UHR, STAATSTHEATER
JOACHIM GAUCK Lesung „Winter im Sommer – Frühling im Herbst“
Eine Schlüsselfigur der jüngsten deutschen Geschichte erinnert sich: Joachim Gauck, engagierter Systemgegner in der friedlichen Revolution der DDR, herausragender Protagonist im Prozess der Wiedervereinigung als erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen und der letztjährige Präsidentschaftskandidat stellt seine beeindruckende und nachdenkliche Autobiografie vor. Sichern Sie sich schnell Ihre Karten für dieses Ereignis!

DIENSTAG, 21. DEZEMBER 2010, 19.30 UHR, ALTE FEUERWACHE
DÜSSELDORFER KOM(M)ÖDCHEN Kabarett „Sushi. Ein Requiem“
Griechenland ist pleite, der Euro schwächelt und Guido Westerwelle ging’s auch schon mal besser. Das Kom(m)ödchen hält tapfer dagegen: Hier wird die Krise einfach weg gelacht. „Sushi. Ein Requiem“ ist nicht nur ein Abgesang auf die Trend-Mahlzeit eines vergangenen Jahrzehnts, sondern auch ein knallhartes satirisches Konjunkturprogramm in Zeiten steigender Schulden und fallender Kurse. Nach dem bundesweit gefeierten Programm „Couch. Ein Heimatabend“ zeigen wir auch das neue Werk des Erfolgsautors Dietmar Jacobs („Stromberg“) als vorweihnachtliches Gegengift zum Adventswahnsinn in Saarbrücken. „Das lustigste Requiem der Kabarettgeschichte.“ (NRZ)

SAMSTAG, 20. NOVEMBER 2010, 19.30 UHR, STAATSTHEATER
HELEN SCHNEIDER & BAND Konzert „Dream A Little Dream“
Helen Schneider ist nicht nur ein Weltstar und eine der markantesten Stimmen unserer Zeit, es gibt auch kaum eine Künstlerin, die so wandlungsfähig und vielseitig ist, wie die gebürtige New Yorkerin. Mitte der 70er Jahre wurde sich nach ihrem Durchbruch bei Bios Bahnhof auch hierzulande bekannt. Auf ihrem Album „Dream A Little Dream“, für das ihr der Jazz-Award 2010 verliehen wurde, widmet sie sich mit ihrem Trio den Schätzen des „Great American Songbook“. Wir sind glücklich, dass ihr Weg sie nun ins Staatstheater führt!